Reisen mit Hunden

Der Hund gehört für viele Gäste zur Familie dazu und als vierbeiniges Familienmitglied darf er natürlich auch im Urlaub nicht fehlen. Ein Urlaub im Ferienhaus im hundefreundlichen Dänemark ist die ideale Wahl für entspannte und erholsame Tage am Meer und in der Natur.

Wenn du mit deinem Hund auf Reisen gehst, also zu uns nach Dänemark einreist, gibt es wie in jedem anderen Ausland auch unter Umständen einige Einreisebestimmungen und manchmal auch abweichende Regeln, die du berücksichtigen solltest. Sie dienen dazu ein respektvolles und freundliches Miteinander und die Sicherheit für Mensch und Tier sicher zu stellen.

Auf dieser Seite haben wir für dich einige der wichtigsten Bestimmungen und Infos zum dänischen Hundegesetz gesammelt, damit du dich und deinen Hund gut auf den Urlaub in Dänemark vorbereiten kannst.

Alles rund ums Autofahren in Dänemark

Das dänische Hundegesetz

Bitte lasse dich nicht verunsichern! Viele tausende Gäste kommen jährlich mit ihrem Hund zu uns nach Dänemark und genießen bei uns gemeinsam die schönste Zeit des Jahres. Das dänische Hundegesetz gibt es schon seit über 50 Jahren. 2010 gab es dann einige Änderungen, die sich auf den ersten Blick sehr gruselig anhören und in den internationalen Medien regelmässig kontrovers und leider nicht immer ganz korrekt dargestellt werden.

Das dänische Ministerium für Umwelt und Ernährung (dänisch: Miljø- og Fødevareministeriet) gibt ausdrücklich bekannt, dass aus den vorliegenden Zahlen ganz klar hervorgeht, dass bisher kein einziger Hund aus Deutschland aufgrund des in Dänemark geltenden Hundegesetzes betroffen war und auch kein Hund aus Deutschland eingeschläfert wurde.

Dänemark ist sehr hundefreundlich

Wusstest du, dass in Dänemark über 585.000 Hunde leben? Das bedeutet, dass etwa jeder 10. Däne einen Hund besitzt. Dänemark ist sehr hundefreundlich, das beginnt bereits damit, dass du nur selten Hundeverbotsschilder in der Natur oder an den Strandzugängen findest. Denn Hunde sind an fast allen öffentlichen Stränden jederzeit willkommen – in den Wintermonaten sogar unangeleint. Dies ist nach unserer Erfahrung in vielen anderen europäischen Ländern eher die Ausnahme.

Weiterhin gibt es sehr viele Hundewälder, in denen Hunde sogar frei herum laufen dürfen und natürlich eine große Zahl an Ferienhäusern mit Hund, in denen die Eigentümer mindestens einen Hund erlauben, bei Esmark natürlich ohne Extragebühr und ohne Kaution.

Einreisebestimmungen

Bevor dein vierbeiniger Urlaubsgast zu uns nach Dänemark einreisen darf, musst er drei Voraussetzungen unbedingt erfüllen:

  • Ein Chip oder eine Tätowierung
  • Ein EU-Heimtierausweis
  • Eine gültige Tollwutimpfung (muss spätestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein)

Quelle: Dänisches Außenministerium

Zusätzlich empfehlen wir, dass du während der gesamten Reise deinem Hund einen Adressanhänger anlegst, auf dem du deine Kontaktdaten und auch deine Ferienhausadresse notierst. Dann bist du immer erreichbar, wenn dein vierbeiniger Freund unerwartet auf eigene Erkundungstour geht (bitte informiere in dem Fall die dänische Polizei, damit ihr schnell wieder zusammen kommt).

Fragen & Antworten

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Was benötige ich bei der Einreise mit Hund?

Seit 2012 gelten in den meisten EU-Ländern die gleichen Regeln zur Einreise mit Hund. Genauer gesagt sind es 3 Punkte, die für die Einreise mit Hund – auch nach Dänemark – erforderlich sind:

  1. Ein EU-Heimtierausweis
  2. Eine gültige Tollwutimpfung (die Impfung muss spätestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein)
  3. Dein Hund muss zusätzlich gechipt sein, um eine eindeutige Identifizierung zu ermöglichen

Welpen, welche jünger als 12 Wochen sind und noch nicht entsprechend geimpft wurden, dürfen daher grundsätzlich nicht nach Dänemark eingeführt werden.

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Darf der Hund in Dänemark ohne Leine laufen?

In Dänemark gilt eine allgemeine Leinenpflicht für deinen Hund – in der Natur sowie auch in den Städten – aber trotz dieser allgemeinen Leinenpflicht hast du verschiedene Möglichkeiten, deinem Hund im Urlaub ausreichend Freilauf zu bieten.

Denn für fast alle Strände gilt vom 1. Oktober bis einschließlich März, dass du deinen Hund frei herumlaufen lassen darfst – vorausgesetzt natürlich, dass er hört und deinen Befehlen gehorcht.

Die Leinenpflicht dient nicht nur der Sicherheit deines Hundes, sondern natürlich auch zum Schutz der Wildtiere und anderer Menschen. Ein wichtiger Grund für die Leinenpflicht am Strand im Sommerhalbjahr ist auch die Brutzeit der Vögel.

Damit dein vierbeiniger Freund sich das ganze Jahr über so richtig bei uns austoben und spielen kann, gibt es extra ausgewiesene Hundewälder in Dänemark.

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Kann ich meinen Hund in dänische Restaurants mitbringen?

Allgemein gilt in Dänemark, dass Hunde aus hygienischen Gründen nicht mit in Restaurants mitgenommen werden dürfen. Blinden- und Assistenzhunde sind von dieser Regelung selbstverständlich ausgenommen.

Bitte fragt einfach direkt vor Ort nach. Es gibt nämlich durchaus Restaurantbetreiber, die das Mitbringen von Hunden dennoch erlauben.  Machst du im Sommer Urlaub, gibt es übrigens ganz oft die Möglichkeit, draußen auf der Terrasse des Restaurants zu sitzen.

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Welche Hunderassen sind in Dänemark verboten?

Wie auch in den einzelnen Bundesländern Deutschlands gibt es in Dänemark die so genannten Listenhunde sowie eine spezielle Regelung, welche Hunderassen nicht nach Dänemark einreisen dürfen und deren Besitz sowie Zucht in Dänemark verboten sind. Es handelt sich um Hunderassen, welche als gefährlich und aggressiv gelten.

Folgende Rassen sind vom Einreiseverbot betroffen und in Dänemark verboten:

  • American Bulldog
  • American Staffordshire Terrier
  • Boerboel
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro
  • Kangal
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Pit Bull Terrier
  • Sarplaninac
  • Südrussicher Owtscharka
  • Tornjak
  • Tosa Inu
  • Zentralasiatischer Owtscharka

Sollte dein Hund einer dieser genannten 13 Rassen angehören oder eine dieser Rassen eingekreuzt sein, darf dein Hund leider nicht in Dänemark einreisen.

Umfassende Informationen dazu findest beim Dänischen Aussenministerium und auf Fødevarestyrelsen.dk 

 

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Muss ich Angst haben, wenn mein Hund mit anderen Hunden spielt?

Ein klares Nein! Hunde, die andere Hunde oder Menschen angreifen und ernsthafte Verletzungen zufügen, sollen in Dänemark eingeschläfert werden. Weil die Regelung früher nicht genau definiert worden war, hat es unter Hundehaltern zu der Befürchtung geführt, dass selbst ein spielerisches Kneifen oder eine harmlose Beißerei untereinander schon zur Einschläferung des Hundes führen könnte. Dieser Punkt in der ursprünglichen Fassung des dänischen Hundegesetzes sorgt bis heute für viel Kritik und häufig auch für Falschmeldungen auf internationaler Ebene.

Bei einer Überarbeitung des dänischen Hundegesetzes ist die Regelung präzisiert worden, es wurde festgelegt, wie schwer eine physische Verletzung sein muss, um als Bisswunde klassifiziert zu werden. Gleichzeitig wird auch berücksichtigt, ob der Biss das Ergebnis einer üblichen Reaktion beim Toben unter den Hunden ist. Denn wenn Hunde miteinander spielen, kann es ja durchaus auch einmal zu harmloseren Verletzungen durch Bisse oder Zwacken kommen.

Die Einschätzung sowie Beurteilung der Situation werden von der dänischen Polizei vorgenommen, aber als Hundehalter bist du nun berechtigt, einen Sachverständigen hinzuzuziehen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Als Hundesachverständige wurden qualifizierte Tierärzte von dem dänischen Ministerium, Miljø- og Fødevareministeriet, ernannt.

Keine Angst!

Es hört sich alles sehr gruselig an, aber das dänische Ministerium für Umwelt und Ernährung gibt auf deren Webseite ausdrücklich bekannt, dass aus den vorliegenden Zahlen ganz klar hervorgeht, dass bisher kein einziger Hund aus Deutschland aufgrund des in Dänemark geltenden Hundegesetzes betroffen war und kein Hund aus Deutschland eingeschläfert wurde.

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Was ist, wenn mein Hund einer der verbotenen Rassen ähnelt?

Wie oben erwähnt,wurde die dänische Polizei für die Umsetzung des Hundegesetzes verantwortlich gemacht. Nicht jeder Polizist ist gleichzeitig auch ein Experte in Sachen Hunderasse und so besteht Verwechslungsgefahr beispielsweise zu folgenden NICHT verbotenen Rassen:

  • Anatolischer Hirtenhund
  • Bodeauxdogge
  • Bullmastiff
  • Cao Fila de Sao Miguel
  • Cane Corso Italiano
  • Dogo Canario
  • Dogo Ibérico
  • Mastiff
  • Mastino Napoletano
  • Staffordshire Bullterrier
  • Polsko Owczarek Podhalanski / Tatra-Schäferhund

Sollte dein Hund also einer dieser Rassen angehören, oder eine dieser Rassen eingekreuzt sein, raten wir sicherheitshalber dazu, dass du Dokumente mitbringst, die die Rassenangehörigkeit deines Hundes belegen. Als Nachweis dienen u.a. die Papiere über den Stammbaum deines Hundes oder aber auch einen Nachweis über die Rassenzugehörigkeit durch deinen Tierarzt. Bei triftigen Gründen darf die dänische Polizei entsprechende Nachweise und Dokumente einfordern.

Solltest du keinen Nachweis erbringen, wird in der Regel eine Frist durch die dänische Polizei gesetzt. Innerhalb dieses Zeitraumes hast du also die Möglichkeit, Nachweise und Unterlagen zu beschaffen, welche die Rassezugehörigkeit klären lassen. Auch bei Nichtvorlage der entsprechenden Nachweise, hast du als Hundebesitzer die Möglichkeit, dir zum Sachverhalt zu erklären.

Entscheiden die zuständigen Polizisten jedoch, dass dein Hund einer in Dänemark verbotenen Rasse angehört und aus diesem Grund die Gefahr einer Einschläferung droht, kannst du als Besitzer bei der dänischen Nationalpolizei Berufung gegen dieses Urteil einlegen, um damit einen Aufschub zu erhalten.

Keine Angst!

Es hört sich alles sehr gruselig an, aber das dänische Ministerium für Umwelt und Ernährung gibt auf deren Webseite ausdrücklich bekannt, dass aus den vorliegenden Zahlen ganz klar hervorgeht, dass bisher kein einziger Hund aus Deutschland aufgrund des in Dänemark geltenden Hundegesetzes betroffen war und kein Hund aus Deutschland eingeschläfert wurde.

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